V.l.n.r.: Schnatterinchen, Pittiplatsch und Moppi.
Bildrechte: rbb/Thorsten Jander

"Ach du meine Nase!" - Pittiplatsch wird aufgehübscht!

Seit fast 60 Jahren begeistert Pittiplatsch mit seinen Freunden nun schon im Abendgruß. Da ist inzwischen offenbar genug Zeit vergangen, um den kleinen Kobold optisch etwas aufzuhübschen. Außerdem sind neue Folgen von Pittis Abenteuern geplant. Hier erfährst du, wann es die zu sehen gibt und was sich an Pittis Äußerem ändert.

V.l.n.r.: Schnatterinchen, Pittiplatsch und Moppi.
Bildrechte: rbb/Thorsten Jander

Er ist frech, spricht von sich immer in der dritten Person und ist bekannt für seinen Ausruf „Ach du meine Nase!“: Der kleine Kobold Pittiplatsch bereitet mit seinen zwei Freunden Ente Schnatterinchen und Hund Moppi Millionen Kindern große Freude beim Abendgruß.

Pünktlich zum sechzigsten Jubiläum des Sandmännchens - die erste Sendung lief am 22. November 1959 - werden Pitti, Moppi und Schnatti nun tatsächlich optisch aufgehübscht. Und da gibt es eine wirklich weitreichende Änderung: Erstmals bekommt Pitti einen richtigen beweglichen Mund - dort wo bisher nur die unbewegliche Zugenspitze hervorlugte kann er nun den Mund auf- und zuklappen. Und auch an Moppi wurde Hand angelegt, er bekommt einen anderen Blick. Puppenbauer Norman Schneider, der 600 (!) Stunden in das Styling der Puppen steckte:

Heutzutage achtet man darauf, dass die Figuren möglichst so lebendig aussehen, dass man als Betrachter vergisst, dass es Handpuppen sind. Sie sollen zum Leben erwachen. Dennoch sehen die neuen Puppen den alten ziemlich ähnlich.

Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Pittiplatsch, Schnatterinchen und Moppi sind bereit für ihren ersten Einsatz. Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Pittiplatsch, Schnatterinchen und Moppi sind bereit für ihren ersten Einsatz. Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Aus diesen Materialien lässt Puppenbauer Norman Schneider seine Figuren entstehen. Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Puppenbauer Norman Schneider erweckt Pitti zum Leben. Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
rbb-Redakteurin Nina Paysen, zuständig für die Sandmanngeschichten, hat Puppenbauer Norman Schneider in seinem Atelier in Sassenberg besucht. Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Pitti, Moppi und Schnatterinchen Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Puppenbauer Norman Schneider arbeitet an Pitti. Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Norman Schneider überlegt, welche Augen Pitti bekommen soll. Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Jedes Detail wird liebevoll von Hand gefertigt. Bildrechte: rbb/Thomas Ernst
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Neue Folgen mit Pitti, Schnattchen & Moppi

Der Grund für die General-Überholung: Erstmals seit 1991 sind 13 neue Abendgruß-Folgen mit Pitti, Schnattchen und Moppi gedreht worden! Sie werden anlässlich des 60. Geburtstag des Sandmännchens immer dienstags im November im rbb Fernsehen, im MDR und beim KiKa ausgestrahlt.

Frischzellenkur für Pittiplatsch und Co.
Bildrechte: rbb/Thomas Ernst

Die Figuren werden etwas schneller sprechen als früher, der Schnitt ist moderner, und beim Bühnenbild gibt es viele Neuerungen. Die Welt von Pitti ist weiterhin der Wald, doch es sind zahlreiche Details dazugekommen. Nun kann Pittiplatsch beispielsweise über eine rote Rutsche in seine Behausung sausen - an der Wand hängt dort ein eingerahmtes Bild vom Sandmännchen.

Was bleibt: Pittiplatsch sorgt auch in den neuen Folgen mit seiner unbedarften Art wieder für viel Chaos. So will der Kobold seiner Freundin Schnatterinchen Lebkuchen abluchsen. Der zottelige Hund Moppi erschreckt seine Freunde, und Schnatterinchen bekommt Fernweh. Was aber auffällt, Schnatterinchen ist nicht mehr ganz so ermahnend, sondern lustiger und freundschaftlicher...

Zuletzt aktualisiert: 11. November 2019, 15:06 Uhr